Das Haus wird familiär geführt und ist seit 30 Jahren in privater Trägerschaft. Die liebevolle Pflege und ganzheitliche Betreuung von alten Menschen steht hier im Mittelpunkt. Das Team von rund 70 ausgebildeten Mitarbeitern und Pflegern sowie die kooperierenden Ärzte, Therapeuten und Seelsorger kümmern sich Tag und Nacht um die 98 Bewohner des Hauses. Ihr gemeinsamer Anspruch ist es, den Bewohnern nicht nur Pfleger und Betreuer, sondern auch Freund und Partner zu sein.
Besucher sind in der Einrichtung jederzeit willkommen. Die Familie und Angehörige sind wichtige Partner in der Betreuung und Pflege. Durch die Angehörigensprechstunden der Heim- und Pflegedienstleitung ist jederzeit eine enge Zusammenarbeit möglich. Regelmäßige Teilnahme an Aktivitäten des Heimes sind selbstverständlich. Im Bereich der Sterbebegleitung ist das Team des Hauses Partner für Angehörige und bezieht sie in dieser Phase selbstverständlich mit ein.
Beschwerden werden im Haus als eine Chance der Entwicklung betrachtet. Sie sind für das Team wichtig und schaffen Transparenz über mögliche Fehlerquellen.
Alle Beschwerden werden schriftlich im Sinne der bestehenden Verfahrensanweisung protokolliert und ausgewertet. Bei Einzug eines Bewohners bekommt dieser einen Wegweiser des Hauses ausgehändigt, der die genaue Vorgehensweise bei einer Beschwerde aufzeigt.
In der Pflegeeinrichtung wird großer Wert auf Fort- und Weiterbildungen gelegt, die regelmäßig und verpflichtend angeboten werden. Sie dienen dem Erhalt und der Aktualisierung des Fachwissens des Teams und gewährleisten so einen gleichbleibend hohen Standard in der Pflege der Bewohner.
Vor dem Einzug eines Bewohners wird ein Einzugsgespräch mit Biographiearbeit / Anamnese geführt. Dieses findet wahlweise in der Einrichtung oder der eigenen Wohnung des zukünftigen Bewohners statt.
Folgende nationale Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) sind in der Einrichtung implementiert:
Dekubitusprophylaxe, Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe, Harnkontinenz.
Für das leibliche Wohl der Bewohner ist ebenfalls bestens gesorgt. So gibt es jederzeit und frei zugänglich Saft, Tee, Kaffee, Malzbier, Limonade und andere Getränke, aber auch persönliche Wünsche werden im Haus erfüllt. Neben der hauseigenen Küche gibt es die Diätküche. Zum Mittagessen werden zwei verschiedene Arten des Essens angeboten: die Vollkost und die leichte Vollkost. Auch hier wird sehr gerne auf individuelle Wünsche eingegangen. Das Essen kann auf Wunsch im eigenen Zimmer eingenommen werden. Eine Teeküche ist für die individuelle Nutzung der Bewohner vorhanden.
Das
Café LA TORTUGA ist Treffpunkt für Jung und Alt, Heim- und Kiezbewohner. Gemäß dem Motto "Wir sind nicht nur Heimbewohner, wir sind auch Kiezbewohner" ist das Haus lebendiger und aktiver Bestandteil des Kiezes. In unmittelbarer Nähe des Hauses befinden sich verschiedene Arten von Geschäften, wie zum Beispiel ein Supermarkt, ein Bäcker, eine Apotheke, ein Kiosk und das Gesundbrunnencenter.
Beispiel für die Tagesgestaltung, Aktivitäten und Angebote im Haus:
08.00 bis 09.00 Uhr Frühstücksgruppe
10.00 bis 11.00 Uhr Gedächtnistraining
11.00 bis 12.00 Uhr Gesprächsrunde
12.00 bis 13.00 Uhr Mittagessen
13.30 bis 14.30 Uhr Einzelbetreuung
15.00 bis 17.00 Uhr Therapiehund "BALU"
17.30 bis 20.00 Uhr Abendrunde, Wii Bowling Abend
ab 20.00 Uhr Fernsehabend auf den Etagen
Seit 2003 fährt das Team des Hauses jährlich mit den Bewohnern nach Mallorca.
Pfarrer Kirchner von der evangelischen Stephanusgemeinde hält regelmäßig einen Gottesdienst im Haus. Ebenso kommt ein katholischer Geistlicher regelmäßig zu Besuch.
Für eine gute Verkehrsanbindung des Hauses sorgen U-Bahn-Station, Bushaltestelle und Straßenbahnstation in der Nähe der Einrichtung.