Die Angebotspalette reicht von kompetenten Beratungsstellen, die Informationen anbieten, über die ambulanten Hilfsdienste bis zu den
stationären Angeboten. Es werden aber auch die Möglichkeiten geschildert, selbst mitzuwirken, altersgerechte Wohnungen und Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für finanzielle Hilfen zu finden. Bundesweit einmalig sind die 17 Dienstleistungszentren (DLZ), die von der Stadt Bremen gefördert werden. Damit besteht in Bremen die Möglichkeit, sich in der Nähe des Wohnorts in allen altersspezifischen Fragen beraten zu lassen. Das umfasst sowohl die Zubereitung von Mahlzeiten oder die Reinigung der Wohnung sowie die Unterstützung bei der Wäsche ein. Auch die Begleitung bei Behördengängen oder Besuche bei Banken werden angeboten. Den über 4.000 Menschen, die jedes Jahr Nachbarschaftshilfen in Anspruch nehmen, wird so die Möglichkeit geboten, länger in ihren eigenen vier Wänden und damit in ihrer vertrauten Umgebung zu leben.
Neben den DLZ gibt es die Bremer
Pflegestützpunkte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Sozialdienstes. Sie sind auch Ansprechpartner/innen für alle Bremerinnen und Bremer über 60 Jahren. Hier ist Beratung sowohl für die Betroffenen selbst als auch für ihre Angehörigen möglich. Beraten wird in sechs regionalen Sozialzentren oder auch direkt vor Ort im eigenen Zuhause. Das Beratungsangebot umfasst alle sozialen und wirtschaftlichen Lebensbereiche der Betroffenen. Der Sozialdienst für Erwachsene nimmt auch Stellung, wenn in Fällen der Sozialhilfe Kosten abgeklärt werden müssen. Er berät außerdem in Fällen, in denen Menschen kurzzeitig pflegebedürftig werden und entschieden werden muss, wie und wo die zukünftige Unterbringung müssen, wie und wo die
Pflege in Zukunft erfolgen soll. Außerdem berät der Sozialdienst bei der Aufnahme in Heime.
Quelle: Publikation auf www.soziales.bremen.de, Bild: © Ulrich Müller - Fotolia.com