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Altenpflegeheime und Betreutes Wohnen in Bremen

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Informationen zum Bundesland
Im Bundesland Bremen wohnten laut Stat. Bundesamt im Jahr 2005 0,7 Millionen Menschen, davon waren 25,5% Senioren über 65 Jahren. Für das Jahr 2050 wird prognostiziert, dass der Seniorenanteil auf 40,9% steigt.

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Wohnen im Alter in Bremen

Bis zum Jahre 2020 werden in Bremen mehr als 123.000 ältere Menschen über 65 Jahren leben. Das ist mehr als jeder fünfte Bremer. Im Alter verändern sich die Bedürfnisse jedes Einzelnen. Mit der neu gewonnenen Freizeit im Rentenalter suchen sie vielfach nach Möglichkeiten, ihre Interessen und Fähigkeiten sinnvoll für sich und andere einzusetzen. Aufgrund der Einschränkungen in der Mobilität, die das höhere Alter mit sich bringt, sind Senioren oft stärker auf ihr unmittelbares Wohnumfeld konzentriert und benötigen mehr und vielfältigere medizinische Betreuung. Einige von ihnen sind in größerem Maße auf Hilfen angewiesen als in den vorherigen Lebensabschnitten. Dennoch bleiben viele ältere Menschen aktiv, beteiligen sich und leben ein erfülltes Leben. Die Hansestadt Bremen bietet sowhl den Hilfe Bedürftigen als auch den aktiv gebliebenen Personen ein vielfältiges Angebot.
Die Angebotspalette reicht von kompetenten Beratungsstellen, die Informationen anbieten, über die ambulanten Hilfsdienste bis zu den stationären Angeboten. Es werden aber auch die Möglichkeiten geschildert, selbst mitzuwirken, altersgerechte Wohnungen und Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für finanzielle Hilfen zu finden. Bundesweit einmalig sind die 17 Dienstleistungszentren (DLZ), die von der Stadt Bremen gefördert werden. Damit besteht in Bremen die Möglichkeit, sich in der Nähe des Wohnorts in allen altersspezifischen Fragen beraten zu lassen. Das umfasst sowohl die Zubereitung von Mahlzeiten oder die Reinigung der Wohnung sowie die Unterstützung bei der Wäsche ein. Auch die Begleitung bei Behördengängen oder Besuche bei Banken werden angeboten. Den über 4.000 Menschen, die jedes Jahr Nachbarschaftshilfen in Anspruch nehmen, wird so die Möglichkeit geboten, länger in ihren eigenen vier Wänden und damit in ihrer vertrauten Umgebung zu leben.
Neben den DLZ gibt es die Bremer Pflegestützpunkte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes. Sie sind auch Ansprechpartner/innen für alle Bremerinnen und Bremer über 60 Jahren. Hier ist Beratung sowohl für die Betroffenen selbst als auch für ihre Angehörigen möglich. Beraten wird in sechs regionalen Sozialzentren oder auch direkt vor Ort im eigenen Zuhause. Das Beratungsangebot umfasst alle sozialen und wirtschaftlichen Lebensbereiche der Betroffenen. Der Sozialdienst für Erwachsene nimmt auch Stellung, wenn in Fällen der Sozialhilfe Kosten abgeklärt werden müssen. Er berät außerdem in Fällen, in denen Menschen kurzzeitig pflegebedürftig werden und entschieden werden muss, wie und wo die zukünftige Unterbringung müssen, wie und wo die Pflege in Zukunft erfolgen soll. Außerdem berät der Sozialdienst bei der Aufnahme in Heime.
Quelle: Publikation auf www.soziales.bremen.de, Bild: © Ulrich Müller - Fotolia.com