Coma vigile
Coma vigile ist ein anderer Ausdruck für Wachkomma.
Das Wachkoma
(eigentlich apallisches Syndrom) bezeichnet eine Form der Bewusstseinsstörung, der eine massive Schädigung des Gehirns zugrunde liegt.
Ursachen für die Hirnschädigung können zum Beispiel ein Schädel-Hirn-Trauma, ein Schlaganfall oder eine Hirnhautentzündung (Meningitis) sein.
Im Unterschied zum Koma befinden sich die betroffenen Menschen in einem scheinbar wachen Zustand, da sie die Augen geöffnet haben und vegetative Körperfunktionen oftmals intakt sind (sie atmen selbstständig und auch die Kreislaufregulation funktioniert). Allerdings erfolgt auf äußere Reize keine Reaktion, es findet kein Blickkontakt statt und auch Spontanreaktionen bleiben aus.
Besteht das Wachkoma über einen längeren Zeitraum, kann es aufgrund möglicher Komplikationen, wie zum Beispiel Lungenentzündung oder Dekubitus, zum Tod führen.
Quelle: Pschyrembel. Pflege, 2. Auflage, Berlin 2007, S. 795.
Siehe auch Wachkoma
[letzte Aktualisierung: 2/21/2012]