Geriatrie
Die Geriatrie (auch Altersmedizin genannt) befasst sich mit der Vorbeugung, Entstehung, Diagnostik und Therapie von Krankheiten, die im Alter auftreten und entstehen. Sie ist eine Teildisziplin der Gerontologie und Medizin.
Mit fortschreitendem Alter kommt es zu physischen und psychischen Veränderungen, die physiologisch zwischen dem 50. und 65. Lebensjahr auftreten. Diese Prozesse werden bedingt durch unterschiedliche Faktoren, wie zum Beispiel:
- Stoffwechselveränderungen mit verminderter Aufnahme- und Ausscheidungsfähigkeit
- Verlangsamung geistiger Abläufe
- zunehmende Vergesslichkeit
- Vereinsamung
- reduzierte Regernationsfähigkeit
- nachlassende Leistungsfähigkeit der Sinnesorgane (zum Beispiel der Augen und Ohren)
- Veränderung des Lebensumfeldes durch Beendigung der Berufstätigkeit
Quelle: Wied, Susanne und Warmbrunn, Angelika: Pschyrembel Wörterbuch Pflege: Pflegetechniken, Pflegehilfsmittel, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Psychologie und Recht. Berlin 2007, S. 23.
[letzte Aktualisierung: 2/21/2012]