Hausnotruf
Bei einem Hausnotruf (auch Heimnotruf oder Seniorenalarm) handelt es sich um ein technisches System, das das Absetzen eines Notrufs ermöglicht, ohne hierzu ein Telefon zu bedienen.
Besonders für alleinstehende ältere oder behinderte Menschen wurde der Hausnotruf entwickelt, um im Bedarfsfall möglichst rasch Hilfe herbeiholen zu können. Beim Hausnotruf handelt es sich um einen tragbaren Notrufsender und eine Basistation, die an das Telefon angeschlossen ist. Über den Notrufsender lässt sich auf Knopfdruck ein Notruf an zuvor festgelegte Adressaten absetzen, ohne hierzu am Telefon die entsprechende Nummer wählen zu müssen. Wurde die Verbindung hergestellt, kann sich die betroffene Person über die Freisprecheinrichtung des Hausnotrufs mitteilen.
Zusätzlich zum aktiven Hausnotruf besteht auch die Möglichkeit zum passiven Alarm. Hierfür befindet sich an der Basisstation des Gerätes eine Taste, die der Benutzer regelmäßig bedienen muss und damit signalisiert, dass es ihm gut geht. Unterbleibt diese Rückmeldung für etwa 24 Stunden, nimmt der Rufbereitschaftsdienst telefonischen oder persönlichen Kontakt mit dem älteren oder behinderten Menschen auf.
Kann durch den Einsatz eines Hausnotrufs ein Krankenhaus- oder Altenheimaufenthalt vermieden werden, beteiligen sich Krankenversicherungen teilweise auch an den Kosten.
[letzte Aktualisierung: 12/12/2011]