Heilerziehungspfleger
Heilerziehungspfleger haben eine ergänzende und fördernde Funktion bei der Betreuung von Menschen mit Behinderung.
Sie absolvieren eine abgeschlossene, dreijährige Ausbildung mit integriertem Berufspraktikum oder eine berufsbegleitende Ausbildung an speziellen Fachschulen. Während der Ausbildungsphase ist die gleichzeitige der Erlangung der Fachhochschulreife möglich. In einer wesentlich kürzeren Ausbildungszeit kann auch der Beruf des Heilerziehungspflegehelfers erlernt werden.
Heilerziehungspfleger sind unter anderem in den Fachrichtungen Pädagogik, Psychologie, Pflege und Medizin geschult. Zu ihren Einsatzorten gehören
Pflegeheime, Horte, Schulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung. In selteneren Fällen werden Heilerziehungspfleger auch in Privathaushalten beschäftigt.
Quelle: Wied, Susanne und Warmbrunn, Angelika: Pschyrembel Wörterbuch Pflege: Pflegetechniken, Pflegehilfsmittel, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Psychologie und Recht. Berlin 2007, S. 361f.
[letzte Aktualisierung: 12/12/2011]