Krebs
Es gibt unterschiedliche Krebsarten, doch haben alle die krankhafte und bösartige Entwicklung von Körperzellen gemein.
Im Unterschied zur Entstehung gesunder Körperzellen, wuchern Krebszellen unkontrolliert, haben keine bestimmte Funktion und zerstören gesundes, umliegendes Gewebe. Krebszellen können auch über die Blut- und Lymphbahnen wandern und in fortgeschrittenen Stadien Tochtergeschwülste (sogenannte
Metastasen) in anderen Organen bilden.
Die Entstehung von Krebs ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Man konnte jedoch feststellen, dass eine erbliche Veranlagung bei manchen Krebsarten eine Rolle spielt. Ebenso sind Faktoren bekannt, die das Krebsrisiko erhöhen, wie zum Beispiel Rauchen, krebserzeugende Stoffe in der Arbeitsumwelt (wie auch Strahlenbelastung), falsche Ernährung oder Alkoholmissbrauch.
Krebs zählt mit 210.000 Todesfällen pro Jahr zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, die aufgrund der alternden Gesellschaft weiter zunimmt. Bei Männern ist der Prostatakrebs die am häufigsten auftretende Krebsart, bei Frauen der Brustkrebs. Ob eine Krebserkrankung tödlich verläuft, hängt häufig vom Stadium ihrer Entdeckung und den qualifizierten medizinischen Maßnahmen ab, die dagegen unternommen werden.
Allerdings nehmen bisher nicht einmal die Hälfte der berechtigten Frauen und nur
21 Prozent der Männer Krebsvorsorgeuntersuchungen in Anspruch.
Quelle: Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit
[letzte Aktualisierung: 2/21/2012]