Künstliche Ernährung
Künstliche Ernährung ist eine Lebenserhaltungsmaßnahme, die vorgenommen wird, wenn natürliche Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich ist.
Künstliche Ernährung wird in den meisten Fällen durch eine Magensonde vorgenommen, durch die spezielle Nahrung direkt in den Magen verabreicht wird.
Sie kommt häufig bei Menschen mit starker
Demenz, nach schweren Unfällen oder Kommapatienten zum Einsatz.
Die künstliche Ernährung wurde vor allem durch ethische Diskusionen bekannt, die sich damit befassten, ob es gegen die Würde des Menschen sei, diese künstlich am Leben zu erhalten.
Künstliche Ernährung ist einfacher durchzuführen als viele andere medizinische Maßnahmen und kann das Leben des Patienten um viele Jahre verlängern. Die längste Zeit einer künstlichen Ernährung dauerte 28 Jahre. Um eine Magensonde zu legen, braucht der Arzt jedoch die Einwilligung des Patienten oder dessen gesetzlichen Vertreters (siehe auch
Betreuungsrecht).
Quelle: Website des Zeitmagazins
[letzte Aktualisierung: 12/16/2011]