Osteoporose
Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die bei allen Knochen zum Verlust der Knochensubstanz und daraus folgend zum Knochenschwund führt. Dadurch kommt es zu erhöhter Knochenbruchgefahr.
Unterschieden werden verschiedene Formen der Osteoporose.
Erstens, die
primäre Osteoporose, deren Ursache noch nicht bekannt ist.
Zweitens, die
postmenopausale Osteoporose, die durch einen Mangel an Östrogen (weibliches Hormon) ausgelöst wird.
Drittens, die
senile Osteoporose. Diese wird verursacht durch den normalen altersbedingten Knochenabbau.
Zu den Auslösern gehören Bettlägerigkeit, Nierenerkrankungen, Milchunverträglichkeit, Bewegungsmangel (zum Beispiel bei längerem stationärem Aufenthalt) und Rauchen.
Zu den Symptomen zählen akute und chronische Rückenschmerzen, eine verformte Wirbelsäule, abnehmende Körpergröße, Vorwölbung des Bauches, Krümmung der Brustwirbelsäule (Buckel) und starke Muskelverspannungen.
Zur Vorbeugung gehört die Einnahme von Kalzium und Vitamin D. In Risikofällen ist auch die Verabreichung von Östrogen möglich.
Andrae, Susanne: Express Pflegewissen. Stuttgart. New York, 2008, S.43 f.
[letzte Aktualisierung: 2/21/2012]