Parkinson
Parkinson gehört zu den häufigsten Erkrangen des Nervensystems.
In Deutschland sind bis zu 200.000 Menschen von der Erkrankung betroffen, die auch als
Schüttellähmung oder
Parkinson-Syndrom bezeichnet wird. Das Durchschnittsalter bei Feststellung der Krankheit beträgt 55 Jahre, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen.
Ein häufiges Symptom für Parkinson ist der Tremor, ein Zittern zumeist der Hände im sonstigen Ruhezustand. Weitere Anzeichen für die Erkrankung können unter anderem sein:
- Störung des Gleichgewichts
- Missempfindungen
- eingeschränkte oder fehlende Mimik und Gestik
- Veränderungen des Schriftbildes (kleiner werdende Buchstaben)
- fehlendes Mitschwingen eines Armes beim Gehen
Obwohl Parkinson eine fortschreitende Erkrankung ist, lassen sich deren Symptome heutzutage durch eine moderne medikamentöse Therapie immer besser behandeln. Zusätzlich zur medizinischen Versorgung benötigt der Betroffene vor allem psychosoziale und geduldige Unterstützung. Oftmals verlieren an Parkinson erkrankte Menschen an Selbstbewusstsein oder verfallen in Depressionen. Es ist daher wichtig, sie in ihrem Tagesablauf zu unterstützen, ihnen aber gleichzeitig Zeit und Ruhe für ihre Tätigkeiten zu lassen.
[letzte Aktualisierung: 2/21/2012]