Physiotherapie
Physiotherapie, auch Krankengymnastik genannt, ist der Oberbegriff für therapeutische Verfahren der Bewegungstherapie und der physikalischen Therapie.
Das Anwendungsspektrum der Physiotherapie in der Medizin ist groß, ebenso wie die Bandbreite der Behandlungstechniken. Diese umfassen Maßnahmen der physikalischen Therapie, Massage, manuelle Lymphdrainage und spezielle Behandlungskonzepte (wie die Bobath-Methode, manuelle Therapie, Entspannungstechniken etc.) sowie den Einsatz medizinischer Trainingsgeräte und anderer bewegungsaktivierender Hilfsmittel.
Im Bereich der
Altenpflege zielt die Körperarbeit darauf ab, durch die Wiederherstellung bzw. Vebesserung der funktionalen Gesundheit auch die Selbständigkeit des Betroffenen zu rehabilitieren, bzw. zu erhöhen. Um die aktiven Bewegungsmöglichkeiten zu erweitern, werden gezielte Bewegungsübungen sowie Lagerungen und Dehnungen zusammen mit dem Physiotherapeuten durchgeführt. Durch die physiotherapeutische Behandlung soll der Patient unter anderem in der Lage sein, Steifheitsgefühle und Schmerzen bei der Bewegung zu überwinden, seine Kraft und Ausdauer zu steigern und beispielsweise seinen Gleichgewichtssinn und seine Koordination zu verbessern.
Zum Aufgabengebiet eines Physiotherapeuten im Bereich der
Geriatrie gehört außerdem die Prothesenversorgung (Vorbereitung, Anpassung, Gangschulung), die Beratung über geeignetes Schuhwerk und die Beratung und Versorgung mit geeigneten Gehhilfen. Der Physiotherapeut gibt darüber hinaus auch Hilfestellungen und Anleitungen zum selbständigen Üben der therapeutischen Maßnahmen.
Viele physiotherapeutische Behandlungen sind sowohl als Einzelperson als auch in der Gruppe möglich und werden in der ambulanten Versorgung wie auch in teilstationären und stationären Einrichtungen angeboten.
[letzte Aktualisierung: 2/21/2012]