Rheuma
Als Rheuma werden alle Erkrankungen bezeichnet, die den Bewegungsapparat (z.B. Gelenke, Knochen, Muskulatur) betreffen und nicht auf eine Verletzung oder einen Tumor zurückzuführen sind.
Rheuma geht einher mit reißenden, ziehenden Schmerzen, die oftmals mit funktioneller Einschränkung verbunden sind. Allerdings handelt es sich bei Rheuma nicht um ein klar definiertes Krankheitsbild. Vielmehr fallen unter den Begriff rund 400 Einzelerkrankungen, die sich ähneln, aber hinsichtlich ihrer Symptome, des Krankheitsverlaufs oder der Behandlung auch verschieden sein können. Darüber hinaus betrifft Rheuma nicht nur den Bewegungsapparat, sondern als Erkrankung der Bindegewebsstrukturen oftmals auch die Organe.
Gerade im Fall von rheumatisch bedingten Organerkrankungen muss schnellstmöglich ärztliche Hilfe hinzugezogen werden, da Lebensgefahr bestehen kann. Zu bedenken ist auch, dass Rheuma nicht nur ältere Leute, sondern auch Kinder betreffen kann.
Ursache für Rheuma ist häufig eine Störung des Immunsystems, die erblich bedingt sein kann. Die Störung bewirkt die körpereigene Zerstörung zum Beispiel der Gelenkinnenhaut, was zu Schmerzen, Schwellungen und Ergüssen in den Gelenken führt. Behandelt wird Rheuma mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten. Im Fall stark deformierter Gelenke können diese auch operativ ersetzt werden.
Siehe auch:
Arthrose,
Arthritis
[letzte Aktualisierung: 8/13/2010]