Sehbehinderte
Sehbehinderungen können angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Einschränkungen des Sehvermögens sein. Bei Sehbehinderten sind entweder ein oder beide Augen betroffen. Zum Teil kann auch ein völliger Defekt des Sehorgans (Augen, Sehnerv, Sehzentrum im Gehirn) vorliegen.
Sehbehinderungen werden dadurch charakterisiert, dass die Sehschärfe nicht durch optische Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen korrigiert werden kann. Zu den typischen Erkrankungen Sehbehinderter zählen Farbsinnstörungen, Lichtsinnstörungen oder Bewegungsstörungen der Augen.
Im Gegensatz zu sehenden Personen sind bei Blinden die restlichen Sinne besonders stark ausgeprägt. Sie hören, riechen, schmecken und fühlen meist besser als nicht sehbehinderte Personen. Dies wird oft von Pflegekräften genutzt, um den Patienten durch tastbare oder olfaktorische Markierungen Orientierung zu ermöglichen.
Einige
Altenheime oder Einrichtungen für
Betreutes Wohnen bieten spezielle Beschäftigungsangebote (z.B. Blindenschwimmbad) für Sehbehinderte an.
Siehe auch Blindheit.
Quelle: Andrae, Susanne: Express Pflegewissen. Stuttgart. New York, 2008, S.549 f.
[letzte Aktualisierung: 4/13/2011]