Finanzierung legaler 24-Stunden-Betreuung

Was ist eine legale 24-Stunden-Betreuung?

Wenn sich ältere Menschen allein zu Hause unsicher fühlen und ihren Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen können, ist eine 24-Stunden-Betreuung eine ideale Unterstützung. So können sie weiter im gewohnten Umfeld bleiben. Diese Art der Hilfe ist jedoch recht teuer, wenn sie durch eine deutsche Kraft ausgeführt wird. Die Alternative sind Betreuer und Betreuerinnen aus Ostdeutschland, die weniger Lohn verlangen.

Die Betreuung durch ausländische Helfer ist durchaus legal, wenn diese bei der Meldebehörde in Deutschland registriert sind. Als Arbeitgeber müssen Sie eine Lohnsteuerkarte für Ihre Betreuerin besorgen. Preiswerter sind selbstständige Haushaltshilfen, die ein Gewerbe angemeldet haben und auf eigene Rechnung arbeiten. Sie müssen jedoch mindestens zwei Arbeitgeber haben müssen, damit die Selbstständigkeit gewährleistet ist.

Legal sind auch Betreuungskräfte, die von polnischen Firmen angestellt und sozial versichert sind, aber hier in Deutschland arbeiten dürfen. Seriöse Betreuerinnen stellen sich vor dem Vertragsabschluss mit einem Hausbesuch oder per Telefon vor und sprechen gut bis sehr gut deutsch.

Eine 24-Stunden-Betreuerin darf jedoch nicht alle Tätigkeiten durchführen. Sie hilft Ihnen zum Beispiel im Haushalt und bei der Körperpflege, begleitet Sie bei Spaziergängen oder zum Arzt und leistet Ihnen Gesellschaft. Brauchen Sie Pflege, muss ein Pflegedienst bestellt werden. Auch eine Betreuerin braucht ihre Ruhezeiten: Acht Stunden pro Tag und einen oder zwei halbe Erholungstage sind vorgeschrieben.

Wie viel kostet eine legale Betreuerin?

Vermittelte Betreuer und Betreuerinnen aus Ostdeutschland kosten in der Regel um 3000 € pro Monat. Davon können Sie knapp 400 € für Kost und Logis abziehen. Außerdem müssen Sie eine Unfallversicherung für die Betreuerinnen abschließen und die Sozialversicherungsabgaben zahlen. Etwas günstiger sind selbstständige Betreuerinnen, die sich selbst versichern müssen.

Am preiswertesten sind Betreuerinnen, die durch polnische Agenturen versichert sind und in Deutschland arbeiten dürfen. Sie erhalten einen Mindestlohn nach Deutschem Recht von 1500 € pro Monat für eine 40-Stunden-Woche. Achten Sie darauf, dass einige Vermittler eine Provision von etwa 800 € pro Jahr berechnen. Sollte Ihnen eine Betreuerin deutlich günstiger angeboten werden, wird offensichtlich nicht der Mindestlohn eingehalten, daher sollten Sie davon Abstand nehmen.

Finanzierung der Betreuung

Wenn Sie im Sinne des Sozialgesetzbuches pflegebedürftig sind, erhalten Sie je nach Pflegestufe eine bestimmte Summe Pflegegeld. Dies können Sie sich auszahlen lassen und damit einen Teil der Kosten für die Betreuung begleichen. Ansonsten sind Sie selbst für die Bezahlung der Kraft zuständig. Wenn Sie und Ihre Kinder diese Kosten nicht tragen können, haben Sie die Möglichkeit, Sozialhilfe beim Sozialamt zu beantragen. Verfügen Sie über ein Vermögen über 2600 €, muss dies zunächst für die Finanzierung der Betreuung eingesetzt werden.


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