Tipps für die Altersvorsorge

Ab einem gewissen Alter gilt es, die größten Risiken abzusichern und rechtliche Fragen im voraus zu klären, bevor es zu spät ist.

Mit unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie die wichtigsten Risiken im Alter absichern und wie Sie die finanzielle Vorsorge für das Rentenalter und die Vorsorge im Pflegefall gestalten können.


Vollmachten im Alter

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich körperliche und/oder geistige Einschränkungen einstellen. Ohne Hilfe können Sie in entsprechenden Situationen Ihre persönlichen Angelegenheiten nur schwer oder gar nicht mehr regeln. Auch wenn Sie sich dies nicht vorstellen mögen, sollten Sie zu Ihrer Sicherheit für solche Notfälle vorsorgen, in dem Sie vertrauenswürdige Personen mit der Durchführung Ihrer Wünsche betrauen.




Testament

Wer etwas Vermögen hat, sollte im Vorfeld regeln, wer dieses nach seinem Ableben erben soll. Ob Guthaben auf Konten, Schmuck, Wertpapiere, Aktien und/oder Immobilien: Wenn Sie die Verteilung Ihres Vermögens nicht allein der gesetzlichen Erbfolge überlassen wollen oder Streitereien unter den Erben vermeiden möchten, sollten Sie auf jeden Fall ein Testament aufsetzen.




Gesetzliche Betreuung

Wer so krank, pflegebedürftig oder behindert ist, dass er Unterstützung zur Erledigung seiner persönlichen Angelegenheiten benötigt, kann einer Person seines Vertrauens eine Vollmacht erteilen oder beim Betreuungsgericht einen Betreuer bestellen. Ist der Betroffene zum Beispiel dement oder liegt er im Koma, können auch Verwandte, Freunde oder andere Dritte einen Berufsbetreuer beantragen. Professionelle gesetzliche Betreuung bieten auch Ehrenamtliche an, die auf ihr Amt besonders vorbereitet werden.




Finanzielle Absicherung im Alter

Die Annahme, dass sich eine private Altersvorsorge mit 50+ nicht mehr lohnen würde, ist weit verbreitet – dabei ist diese Vermutung grundlegend falsch. Ganz im Gegenteil: Es gibt zahlreiche Anlageformen, die auch im fortgeschrittenen Alter noch sinnvoll sind, um die gesetzliche Rente mit privaten Mitteln aufzustocken.




Investition in Pflege

Die Möglichkeiten als Kapitalanleger oder Sparer in den Pflegemarkt zu investieren sind begrenzt. Pflegeobjekte vereinen die Vorteile von Immobilien und die Nachhaltigkeit des Wachstumsmarktes „Pflege“.




Absicherung im Pflegefall

Im Pflegefall kann je nach Pflegestufe die Kostenlücke - also die Differenz zwischen dem was die gesetzliche Pflegeversicherung und den wirklichen Pflege-Kosten - sehr hoch sein. Bereits in der Pflegestufe 1 kann die monatliche Kostenlücke mehrere hundert Euro betragen.




Absicherung im Todesfall

Eine Sterbegeldversicherung soll den Hinterbliebenen eines Verstorbenen die Bestattungskosten ersparen, zumal die gesetzlichen Krankenkassen seit 2004 kein Sterbegeld mehr zahlen. Wer eine solche Versicherung abschließen möchte, sollte ein Produkt aussuchen, bei dem er die Höhe der Versicherungssumme selbst bestimmen kann, keine Gesundheitsprüfung und nur eine kurze Wartezeit notwendig ist.



Teilen

Artikel bewerten